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Bordnetz · Bereich 1 von 8

Strom an Bord

Im Einsatz

Als wir Mareike gekauft haben, gab es an Bord ein Licht in der Kajüte, Toplicht und Positionslichter am Mast und eine Mopedbatterie. Mehr nicht.

Der erste Umbau

Für den ersten Urlaub habe ich zwei gebrauchte 130-Ah-Batterien aus dem Wohnwagen eingebaut, dazu ein 230-V-Ladegerät, einen LED-Streifen in der Kajüte, ein paar USB-Einbausteckdosen, einen 300-W-Wandler und eine Kühlbox. Die Lichter vom Mast bekamen einen neuen Platz. Die ganze Geschichte steht in Kapitel 4: Der erste Umbau.

Heute

BausteinWas es istWofür
Batteriebank3 × Eco-Worthy LiFePO4, 12,8 V / 100 Ah, parallel (300 Ah)Speicher für alles an Bord
BatterieüberwachungBMS mit Bluetooth, in jeder Batterie eingebautSpannung, Strom, Ladestand, Temperatur, Zellspannungen
MessgerätVictron SmartShuntStrom und Ladestand der ganzen Bank
BatteriesensorVictron Smart Battery SenseSpannung und Temperatur an der Batterie
WechselrichterRenogy, 2000 W12 V → 230 V, zum Beispiel für den Kaffeevollautomaten
LadegerätVictron, 25 ALaden mit Landstrom
TrennschalterBatterietrennschalternimmt das ganze Boot vom Strom
Absicherungjeder Verbraucher einzeln abgesichert, für die Elektronik ein Sicherungsautomat als eigener HauptschalterSchutz und schnelles Abschalten
Beleuchtungalles LEDspart Strom

Die LiFePO4-Batterien gibt es seit dem letzten Winter. In den sechs Wochen Sommerurlaub liefen darüber unter anderem Kühlbox, Licht, Elektronik und ein Kaffeevollautomat.

Warum LiFePO4?

Die gebrauchten Batterien aus dem Wohnwagen waren am Ende ihres Lebens. LiFePO4 ist der bessere Speicher als AGM.

Warum Victron?

Victron habe ich als die beste Technik empfunden, nach viel Recherche im Internet und mit Beratung durch ChatGPT.

Zwei getrennte Stromkreise

Der Motor, ein Honda BF15, hat seine eigene Starterbatterie (AGM). Sie ist komplett vom Bordnetz getrennt. Das habe ich bewusst so gebaut und lasse es so. Unterwegs lädt der Motor sie. Steht das Boot auf dem Trailer, braucht sie Unterstützung.

Die normalen Schalter bleiben

Fast jeder Verbraucher hat einen ganz normalen Ein-Aus-Schalter. Den habe ich bewusst behalten. Fällt die Elektronik komplett aus, habe ich trotzdem die Kontrolle über das Boot.

Als Nächstes

Die Starterbatterie soll eine Erhaltungsladung aus dem Bordnetz bekommen, über je eine Diode im Plus- und im Minuskabel mit Sicherung. Die Idee ist beschlossen, der Einbau steht noch aus. Die Stromkreise bleiben dabei getrennt.